Bezirksrat Mario Schulze, der AfD-Kandidat für den Landrat des Landkreises Bayreuth sagt hierzu: „Von der Möglichkeit, weitere (beschließende) Ausschüsse zu gründen, möchte ich nur sparsam Gebrauch machen. Diese Möglichkeit besteht insbesondere zur Entlastung des Kreisausschusses. Die Gründung von Ausschüssen zu Fachbereichen, die nicht in Zuständigkeit der Kommunen liegen, wie z.B. eine angebliche Rettung des Weltklimas oder auch ein lediglich kostenverursachender Regionalausschuss, ist abzulehnen. Insbesondere sehe ich die Verlagerung von Aufgaben des Kreistags in einen Ferienausschuss, in welchem nicht alle politischen Kräfte des eigentlichen Gremiums abgebildet sind, kritisch. Bei der Zusammensetzung beratender wie auch beschließender Ausschüsse will ich eine größtmögliche Minderheitenbeteiligung sicherstellen.“
Auch in den vergangenen Jahren kritisierte Schulze schon die Nutzung der öffentlichen Auftritte des Landkreises für parteipolitische Zwecke: „Die öffentliche Kommunikation des Landkreises ist größtenteils von den vorherrschenden Parteien und deren Interessen geprägt. Das kann nicht so bleiben. Ich will die Pflicht des Landkreises zur politischen Neutralität in seinen Medienauftritten sicherstellen. Internetauftritte und Gemeindeblätter dürfen nicht für politische Propaganda missbraucht werden. Insbesondere müssen die Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen vor dem Hintergrund des Haushaltsgrundsatzes der Sparsamkeit kritisch hinterfragt werden. Im äußeren Erscheinungsbild des Landkreises müssen die im Kreistag vertretenen Parteien ihrer Gewichtung entsprechend für die Bürger sichtbar sein. Alle im Kreistag vertretenen Parteien müssen grundsätzlich dieselben Chancen haben, über kommunale Instrumente nach außen wirken zu können.“, so Kreisrat Mario Schulze weiter.