Bezirksrat Schulze: Mein Programm für das Landratsamt.

Für das Landratsamt Bayreuth hat Schulze einen klaren Plan: „Am wichtigsten ist mir eine solide Haushalspolitik. Wir können kein Geld ausgeben, das vorher nicht auch erwirtschaftet worden ist. Ausgaben auf Kosten kommender Generationen, wie der Einstieg ins regionale Innovationszentrum (RIZ) oder auch der weitere Ausbau der Ochsenkopf-Region, werden wir daher nicht weiterverfolgen. Wir sind nicht gegen Wirtschafts- und Tourismusförderung – aber die muss man sich auch leisten können.“



Weiter will Schulze die Personalstruktur im Landratsamt ändern. „In den letzten Jahren ist das Landratsamt extrem gewachsen – aber gerade da, wo Personal gebraucht wird, reichen die Stunden kaum. In Bereichen rein freiwilliger Leistungen - wie etwa im Regionalmanagement – wollen wir Personal abbauen und gleichzeitig dort Personal zur Verfügung stellen, wo es für den Bürger und die Landkreisgemeinden wichtig ist: in der Kernverwaltung“, so Bezirksrat Schulze weiter.



Schulze will den Landkreis stark für die Zukunft aufstellen. „Statt Millionen in Tourismusförderung zu stecken, möchte ich das Geld der Steuerzahler für das ausgeben, wofür es da ist: Infrastruktur. Neben einem zügigen und funktionalen Neubau des Klinikums will ich das durch die AfD im Kreistag forcierte Ausbauprogramm für das Kreisstraßennetz verstetigen. Am wichtigsten ist mir neben dem aber auch die digitale Infrastruktur im gesamten Landkreis. Auch wenn einige Gemeinden hier bereits gute Arbeit geleistet haben, gibt es noch viel zu tun: Ich will dafür sorgen, dass es im Landkreis Bayreuth keine Funk- und Schlaglöcher mehr gibt. Projekte des Landrats Wiedemann mit zweifelhafter Kosten-Nutzen-Rechnung – etwa beim öffentlichen Personennahverkehr – müssen schonungslos evaluiert und gegebenenfalls reformiert oder abgeschafft werden. Was kaum einer nutzt, muss der Staat auch nicht bezahlen.“